Zeigen & Verstehen©, Baby – Gebärden abgeleitet von der DGS

Die Baby-Gebärden oder Zeichen, bei uns ZuV©-Zeichen genannt, basieren ursprünglich auf natürlichen Gebärden. Wir legen den Finger vor den Mund um „pssst“ zu sagen – „sei leise!“ oder winken und klatschen um uns zu verabschieden oder vor Begeisterung. 

ZuV©-Zeichen helfen dem Kind sich mitzuteilen, bevor es sprechen kann. Zuerst ist nämlich der inaktive Wortschatz größer als der aktive. Das Kind versteht viel, kann aber noch nicht sprechen. Mit den Zeichen ist es in der Lage, Sozialverhalten zu praktizieren, seiner Umwelt seine Gedanken mitzuteilen, sowie Gefühle und Wünsche. Es kann Entwicklungsbedingt mit den Händen eher agieren als mit den Sprechwerkzeugen. (Hunger zeigen geht einfacher als Hunger sagen) Dadurch bringen die Zeichen ihm Erfolgerlebnisse statt Frustrationen!

 

Baby-Gebärden sollen die Sprache nicht ersetzen! Ein Kind erlernt die verbale Sprache schneller durch die Zeichen und kann sich mit den Eltern besser verständigen. Studien belegen, dass der Einsatz von Gebärden auch bei hörenden Kindern sinnvoll ist: – die allgemeine Denk- und Lernfähigkeit wird unterstützt, – besseres Sprachverständnis,  – die Zeichen fördern die Gehirnentwicklung des Kindes.


 

 

 

 

© Ute Rath (Baby-Oase-Viersen)